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Ausgabedatum: 04.08.2002 |
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Inhalt /Fazit: Nur wenige historische Gebäude haben einen Weltruhm und einen Bekanntheitsgrad erreicht wie das indische Tadsch Mahal. Kaum ein Leser dürfte dieses Gebäude nicht kennen oder aber zumindest bei der Betrachtung seines Bildes sich erinnern, dieses schon einmal gesehen zu haben. Und auch die meisten kennen die Grundzüge der Liebesgeschichte, die sich um dieses Bauwerk rankt: der islamische Herrscher, der in Gram über den Tod seiner Frau eines der bedeutsamsten Grabmale der Welt erbauen ließ. Und das es sich um eines der bedeutsamsten Bauwerke der Weltgeschichte handelt, ist nicht zu bestreiten - warum sonst würde man ihm sonst ein Buch widmen. Doch wer kennt schon die Personen, die hinter der Geschichte stehen? Und wer kennt die Geschichte des Bauwerks? Westphal gelingt, was zunächst als schwieriges Unterfangen erscheint. Er schildert beides: die Geschichte zweier Menschen und die Geschichte eine Bauwerks. In einer Sprache, die der eines Romans und keinesfalls der eines Geschichtsbuchs gleicht. Dies liegt auch an der Wiedergabe von Zeitzeugenberichten, die - teilweise in sehr blumiger Sprache - über die Zeit am Hofe der Moguln und über ihren persönlichen Eindruck über das Tadsch Mahal berichten. Er gibt damit auch Einblicke in eine Zeit und das Leben einer gesellschaftlichen Schicht, in das Leben innerhalb eines Harems und in Macht und Intrigen: Einblicke also, die sonst für den europäischen Leser nur schwer zu erlangen sind. Info |
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