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Ausgabedatum: 07.04.2003 |
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Film: |
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Story: |
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Musik: |
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Schauspieler: |
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Regisseur: Shaad Ali Fazit: Schwächen des Films: das abrupte Ende, im "Hindi-Movie"-Stil Musik: von A.R. Rehman, unaufdringlich, aber immer ein Ohrwurm (Gewinner des Filmfare-Award für die beste Filmmusik) Saathiya ist ein Remake des südindischen Tamil Films von Mani Ratnam "Alai Payuthe". Shaad Ali, ein Schüler Ratnams, hat den Film eins zu eins als Hindi-Film umgesetzt. Dabei blieb er eng an der Vorlage, zu eng, denn etwas eigenständiges ist nicht zu erkennen. Dies wäre vielleicht aber auch zu viel erwartet, denn Saathiya ist der erste Film von Shaad Ali. Trotzdem ist Alis Filmdebüt gelungen. Kein Glamour, keine exotischen Länder, keine Ultra-Villen und tolle Autos, sondern Autorikshas, Maruti Autos, Nahverkehrs-Züge, Wohnblock direkt am Gleis: halt das typische Umfeld einer indischen Mittelstands-Familie in einer Großstadt wie Mumbai. Der Film zeigt am Anfang einen jungen Mann, Aditya Sehgal (Vivek Oberoi), der am Bahnhof seine Frau, Suhani Sharma (Rani Mukherjee) abholen will. Doch sie steigt nicht aus, und mit der Zeit verzweifelt er immer mehr. Dann kommen zwischendurch immer Rückblicke. Ein Jahr zuvor verliebt sich Aditya in Suhani (Rani Mukherjee) auf einer Hochzeit. Nach langem "hindi-massala"-Style Balzen erhört sie ihn und sie kommen zusammen. Ihre Familien sind aus Klassendünkel und falschem Stolz gegen diese Verbindung, also heiraten sie heimlich. Nur ihre Freunde und Suhanis Schwester wissen Bescheid. Als die Eltern von der Hochzeit erfahren, sind sie entsetzt. Aditya zieht aus und Suhanis Eltern werfen die Tochter aus dem Haus. Mit Hilfe der Freunde findet das frisch verheiratete Paar eine kleine Wohnung, die sie zu ihrem "Paradies" machen. Und hier eigentlich fängt der Film an. Nach den ersten Monaten im rosaroten Licht, kommt der Alltag. Und hier müssen sie sich mit ihren großen Ego-Problemen auseinandersetzen (Suhani arbeitet als Ärztin im Krankenhaus, Aditya baut mit seinen Freunden ein Business auf). Es kommt zu immer größeren Streitigkeiten, und sie haben beide Schwierigkeiten, mit den alltäglichen Ehe-Problemen umzugehen. Der Film schwächelt ein wenig, als Suhanis Vater stirbt, und ihre Mutter ihr die Schuld gibt. Hier und am Ende gibt es einige "schwulstige" Dialoge und Szenen, die so gar nicht in diesen Film passen wollen. Der Film zeigt im Vergleich zu anderen typischen Hindi-Movies, wo die Familie und deren Zusammenhalt überhöht wird, dass einige gute Freunde genauso einen Halt geben können. Der Auftritt von Shah Rukh Khan und Tabu ist unnötig. Diese Szenen hätten auch weniger bekannte Schauspieler spielen können. Dieser Film braucht keinen Star Special-Auftritt, um die Zuschauer zu locken, der Film wäre auch so ein Erfolg geworden. Im Ganzen ist der Film sehenswert, vor allem wegen Vivek Oberoi. Er scheint der neue Star im indischen Filmhimmel zu werden. Er besticht mit seinem Spiel, weniger mit gutem Aussehen oder Muskeln. Wirklich ein Talent! Auch Rani Mukherjee zeigt eine ihrer besten schauspielerischen Leistungen. Beide könnten das neue Traumpaar des indischen Cinemas werden.
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