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Ausgabedatum: 04.08.2002 |
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Inhalt : Safran und Salz handelt von der jungen Mira Pereira, die mit ihrer exzentrischen indischen Abstammung vor den Toren Sydneys lebt und die ihren Weg in das Erwachsenendasein sucht. Dabei hat sie es tatsächlich nicht leicht: Der Vater, ein überzeugter Anarchist, die Mutter, die nach einer Krebsoperation "verwirrt" erscheint und die beiden Schwestern Deepa und Shanti, die eine ein geistiges Wunderkind, die andere hochgradig sportlich - all das erschwert es der hochsensiblen Mira wesentlich, den eigenen Weg zu finden. Aus der Sicht der Ich-Erzählerin lässt da Costa den Leser an den Nöten Miras teilhaben. Mehr noch. Es wundert den Leser nicht, dass Mira ihrer nicht einfachen Umwelt etwas entgegensetzen muss: Nämliche eine begnadete Phantasie und Kunstfertigkeit des Geschichtenerzählens, die einem die Sprache verschlägt und gleichermassen hochgradig komisch ist. Selten musste ich bei einem Buch so laut und herzhaft lachen - und selten gab es gleichzeitig immer wieder Passagen, die nachdenklich machten und mitfühlen lassen. Fazit: Ein Buch, das genau so exzentrisch ist wie die Protagonisten und das zu lesen auf alle Fälle lohnt. Mehr noch: ein Buch, das ohne Zweifel die Wertung "sehr empfehlenswert" erhält! Info |
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