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Fusion schafft neuen Energie-Giganten In Indien entsteht durch die Fusion von Reliance Industries und Reliance Petroleum das erste voll-integrierte Energie-Unternehmen des Landes. Reliance Petroleum ist Indiens größte Öl-Raffinierie im privaten Sektor, während Reliance Industries das führende Petrochemie-Unternehmen des Landes ist. Beide Firmen gehören der Reliance Group an. Der neue Energie-Gigant besitzt einen Unternehmenswert von über 10 Mrd. US$, dies bedeutet hinter Hindustan Lever Platz 2 in der Liste der größten Firmen Indiens.
Hintergrund der Fusion ist die von der Regierung verstärkt betriebene Deregulierung des Energie-Sektors. Geplant ist zum einen die Privatisierung der staatlichen Öl-Firmen Hindustan Petroleum Corporation und Bharat Petroleum Corporation; an beiden Unternehmen hat Reliance Interesse gezeigt. Zum anderen sind die bisher festgesetzten Preise für Öl-Produkte teilweise liberalisiert worden, was die Profit-Chancen des gesamten Energie-Sektors erhöht. Quelle: BBC Online v. 5.3.2002
Handel zwischen Indien und Deutschland wächst Nach Angaben des indisch-deutschen Exportförderungsprojektes IGEP hat sich der Handel zwischen Indien und Deutschland in 2001 um 7,7 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro ausgeweitet. Indien exportierte Waren im Wert von 2,5 Milliarden Euro nach Deutschland. Das Importvolumen lag bei 2,3 Milliarden Euro. Angesichts der Schwäche der Weltwirtschaft in 2001 sei dieses Ergebnis ermutigend, sagte IGEP-Direktor Dietrich Kebschull. Die wichtigsten indischen Exportprodukte sind Leder, Textilien und zunehmend auch chemische Produkte. Quelle: Yahoo Deutschland v. 19.3.2002
Inder wollen unterhalten werden Die Umsätze in der indischen Unterhaltungsindustrie sind in 2001 um ca. 30 % gestiegen und sollen sich in den nächsten 5 Jahren verdoppeln. Die Einnahmen aus Film und Fernsehen, Musik und Radio sowie "Live"-Shows summierten sich auf 2,7 Mrd. US$. Neue Regierungsinitiativen werden das Wachstum der Film-Industrie, die im letzten Jahr über 1000 Streifen produziert hat, weiter beschleunigen. So enthält das aktuelle Budget der Regierung Steueranreize für den Aufbau von Großkinos. Weiterhin ist es kommerziellen Banken ab sofort erlaubt, indische Filme zu finanzieren. Bisher mußten sich die indischen Filmemacher das Geld zu horrenden Konditionen (bis zu 50 % Zinsen) von privaten Finanziers ausleihen. Quelle: BBC Online v. 18.3.2002
Intel läßt in Indien Software entwickeln Der weltweit größte Chip-Produzent Intel verstärkt sein Engagement in Indien. So hat sich die Zahl der Ingenieure der Intel Technology India Ltd. im vergangenen Jahr verdoppelt und soll in 2002 auf über 1.000 anwachsen. Intel unterhält in Bangalore, dem Silicon Valley Indiens, die größte Entwicklungsabteilung außerhalb der USA. Dort arbeiten Ingenieure an der Entwicklung von Software, die Intel zusammen mit den eigenen Chips kombiniert. Quelle: Yahoo Deutschland v. 15.3.2001 |